
Liebe, Freude, verzweiflung und erfolg
Mein Name ist Daniela Bartl und seit ich denken kann faszinieren mich Hunde. In jungen Jahren konnte ich bereits erste Erfahrungen mit einer Pflegehündin, namens Wanja, sammeln. Mit Ihr ging ich täglich nach der Schule Gassi und merkte da sehr früh, dass die Bindung zwischen Mensch und Tier der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist.
Meine erste Hündin stammte aus einer Notorganisation aus Serbien und bis auf Ihr unsicheres Wesen war sie eine traumhafte Hündin. Drei Jahre später entschied ich mich, Joke als Zweithund zu mir zu holen. Mit Joke fingen die Probleme an. Er war ein sehr aufgeweckter kleiner Welpe, der keine Ruhe kannte, seinen eigenen Kopf hatte und mich wirklich viele Nerven und neue Möbel gekostet hat. In einem Alter von sechs Monaten begann ich mit ihm eine Ausbildung zum Therapiehund. Schnell stellte sich raus, das ist nichts für ihn. Ich musste lernen meinen Ehrgeiz zurück zu stecken und die Ausbildung abbrechen.
Mir wurde dabei klar, dass man einen Hund nicht in eine Rolle drängen kann und so habe ich dann auch begriffen, dass meine zwei Hunde unterschiedlich sind wie Tag und Nacht und genau deshalb ein individuelles Training brauchen. Der junge Joke kostete mich dann noch lange Zeit viel Kraft und ich bin meiner Hündin Sanja ewig für die Unterstützung dankbar. Ohne sie hätte ich das wohl nicht geschafft. Leider wurde Sanja bald schwer krank und ich musste sie knapp ein Jahr später gehen lassen. Jetzt war ich mit dem kleinen Monster allein und wollte mit ihm genauso ein gutes Team bilden wie ich es mit meiner Hündin war.
Unser größtes Problem war unsere Kommunikation, wie ich jetzt weiß. Ich entschloss mich eine Ausbildung zur Hundetrainerin zu machen um Menschen mit den selben Problemen zu unterstützen. Jetzt, als Trainerin, macht es mir unglaublich viel Freude die Entwicklung des einzelnen Hund-Mensch-Teams zu verfolgen.
Ich freue mich wirklich sehr, den Hunden, wie auch den Menschen das Zusammenleben zu erleichtern.